Energie in andere Systeme transportieren – Dyson Sphere Program

In Dyson Sphere Program ist die Energieversorgung die Basis für effektive Produktionsketten. Neben zahlreichen Möglichkeiten, Energie zu gewinnen, gibt es auch einen Weg, Energie auf andere Planeten und sogar in andere Sternensysteme zu transportieren. Und genau diesen Weg werde ich Euch in diesem Guide erklären.

Der Energy Exchanger

Dyson Sphere Program - Energie Umwandler

Die Idee ist genial: Überschüssige Energie speichern und auf Planeten freisetzen, wo sie knapp ist. Dieses Energie-Transport-System könnt Ihr durch die Forschung “Interstellar Power Transmission” freischalten. Da Ihr hierfür unter anderem auch die interstellare Logistik erforscht haben müsst, sollte das Logistiksystem keine Unbekannte sein. Falls doch: Logistikstationen bauen und verwalten!

Mit der “Interstellar Power Transmission” seid Ihr in der Lage den “Energy Exchanger” zu bauen. Die dafür benötigten Batterien (Accumulator) habt Ihr auf dem Weg indirekt mitgeforscht.

Und genau diesen Energie-Umwandler müsst Ihr zunächst auf dem Planeten bauen, wo Ihr Überschüsse an Energie habt. Der Energy Exchanger lädt zugeführte Batterien auf und gibt sie wieder vollgeladen aus. Nun müssen die geladenen Akkus nur noch transportiert werden.

Eine Batterie kann 90MJ an Energie speichern, was bei einem Bedarf von 45MW 2 Sekunden reichen würde. Der Umwandler speichert bzw. entlädt immer mit 45MJ pro Sekunde. Für ein rund laufendes System werden daher sehr viele Batterien benötigt. Der Vorteil dieses Systems ist aber eindeutig: Ihr benötigt keinerlei zusätzliche Produktionsketten, um andere Außenposten mit Strom zu versorgen.

Außerdem braucht Ihr auch nicht mehr auf die Effizienz von Solar- oder Windenergie zu achten. Einfach die Energielogistik aufbauen und fertig. Spätestens mit dem Bau der Dyson Sphäre werdet Ihr in diesem System mehr Energie erhalten, als Ihr jemals benötigen werdet. Also verpackt den Strom und ab zum nächsten Bergbau-Außenposten damit.

Dyson Sphere Program - Energie Modus

Jeder Energy Exchanger hat 3 Modi: Charge, Idle und Discharge. Aufladen, Nüscht machen und Entladen. Ihr müsst jedem Umwandler sagen, was er zu tun hat. Auf dem Startplaneten also auf “Charge” und auf dem Zielplaneten auf “Discharge” stellen.

Energie-Logistik

Dyson Sphere Program - Energie Transport

Bevor wir loslegen müsst Ihr Euch vorher Gedanken machen, wo die Energie hin soll. In ein anderes System? Dann müssen Eure Frachter bereits den Warpsprung erlernt haben. Das Upgrade “Logistics Carrier Engine” Level 4 schaltet den Warp für die Schiffe frei. Und natürlich benötigt jeder Sprung auch 2 Space-Warper.

Wollt Ihr im gleichen System Energie verteilen, braucht Euch das aber noch nicht kümmern und Ihr könnt direkt loslegen. Der Aufbau der Logistik ist für beide Fälle nahezu identisch.

Für den Transport benötigt Ihr eine interstellare Logistikstation. Um einen geschlossenen Kreislauf aufzubauen, verbindet die Ein- und Ausgänge der Energy Exchanger mit der Logistikstation. Die geladenen Batterien werden für den Transport abgelegt und die leeren Batterien werden dem Umwandler zugeführt, um wieder aufgeladen zu werden.

Die geladenen Batterien müssen hier auf “Remote Supply” stehen. Sie werden also im Transportnetz “angeboten”. Die leeren Batterien stellt Ihr auf “Remote Demand”. Sie werden vom Zielplaneten “angefordert”, wo die Batterien entladen wurden. Am Zielort stellt Ihr dann in der Logistikstation das genaue Gegenteil ein: Leere Akkus auf “Remote Supply” und volle auf “Remote Demand”. Damit ist der Kreislauf fertig eingerichtet.

Am Zielort verbindet Ihr dann ebenfalls die Ein- bzw. Ausgänge des Energy Exchanger mit der Logistikstation. Hier werden die vollen Akkus in den Umwandler transportiert und die entleerten Batterien gehen wieder in die Logistikstation.

Berechnung Energiebedarf

Wieviele Batterien Ihr für einen sauberen Kreislauf benötigt kann man nicht vorhersagen. Zuviele Faktoren, wie Fluggeschwindigkeit, Entfernung und Energiebedarf müssen berücksichtigt werden. Für mittlere Entfernungen bis 8 Lichtjahre würde ich je 45MW Bedarf (also für 1 Umwandler) 300 Batterien im Kreislauf empfehlen.

Ein Beispiel: Auf Planet X wollt Ihr einen Bergbau-Außenposten installieren. Ihr errechnet einen Bedarf von 70 MW, damit alles läuft. 1 Energy Exchanger kann maximal 45 MW abgeben, also werden 2 Umwandler gebraucht. Und wenn 2-fach entladen wird, sollte auch mindestens 2-fach geladen werden.

Solange keine andere Energiequelle genutzt wird, wird das Entladen sich nach Eurem aktuellen Bedarf richten. In unserem Beispiel würden beide Umwandler insgesamt 70MW pro Sekunde abgeben, da die benötigt werden.

Unfair wird es, wenn Ihr auf dem Zielplaneten weitere Energieerzeuger, wie z.B. Solarpanele oder Windturbinen stehen habt. Denn das wird beim Entladen nicht berücksichtigt. Der Energy Exchanger gibt immer soviel Energie ab, wie auf dem Planeten benötigt wird, oder bis zu seinem Maximum von je 45 MW. Daher sind Energy Exchanger am effizientesten, wenn sie die alleinige Energiequelle auf einem Planeten sind.

Merke: Je angefangenen 45MW Bedarf benötigt Ihr 1 Exchanger zum laden und 1 zum entladen! Und je Exchanger rund 300 Batterien für den Kreislauf!

Energieschwankungen

Dyson Sphere Program - Energie Schwankung

Das Energie-Transport-System läuft sehr zuverlässig. Doch bis dahin müsst Ihr vielleicht öfter mal in die Statistik schauen. Wie im oberen Bild zu sehen ist, gibt es regelmäßige Energieschwankungen, was bedeutet, dass nicht ausreichend geladene Akkus vorhanden sind. Für einen Lieferzyklus ist das also zu wenig. Die Lösung liegt bei noch mehr Batterien. Außerdem empfiehlt es 1 Exchanger mehr zum laden zu haben.

Über das Statistik-Panel könnt Ihr relativ schnell erkennen, ob die Anzahl der Batterien ausreicht, oder ob Ihr nachlegen müsst.

Stellt auch sicher, dass auf dem Startplaneten ausreichend Energie zum Laden der Akkus vorhanden ist. Wird schneller entladen, als geladen, wird das langfristig Probleme bringen.

Tipp: Stellt bei den Frachtschiffen keine 100% Ladung ein, denn dann fliegen die erst los, wenn 1000 Akkus leer, bzw. voll sind (bei maximaler Forschung). Das wäre fatal!

Ich schreibe seit 2007 Guides zu aktuellen Spielen und habe im September 2013 games-blog.de ins Leben gerufen. Im Videobereich biete ich Euch Guides und LetsPlays auf Youtube und Twitch. Beruflich bin ich Versicherungsfachmann. Habt Ihr Interesse an einer Beratung meldet Euch bei mir: r.hallmann@riehl.lvm.de

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