Grand Ages: Medieval – Diplomatie

In Grand Ages: Medieval erweitert Ihr Euer Imperium nicht immer nur mit Feldzügen. Auch durch diplomatisches Geschick könnt Ihr die Zukunft Europas nachhaltig beeinflussen. Welche Werkzeuge Euch dafür zur Verfügung stehen erkläre ich Euch in diesem Guide!

 

Kontrahenten

Grand Ages: Medieval bietet einige nützliche Übersichten zu den Kontrahenten. So könnt Ihr etwa die militärische Stärke,  Anzahl der Städte oder das diplomatische Verhältnis eines Herrschers zu den anderen Imperien einsehen.

Kontrahenten

Hier werden Eure Kontrahenten mit nützlichen Infos aufgelistet!

Im Tab „Kontrahenten“ des Imperium-Menü erhaltet Ihr wichtige Informationen zu all Euren Kontrahenten. Bürgermeister aus Freien Städten, die Euch bekannt sind, werden hier auch aufgelistet. Folgende Informationen könnt Ihr hier einsehen:

  • Rang
  • Siegpunkte
  • Diplomatisches Verhältnis zu Euch
  • Anzahl Städte
  • Einwohnerzahl
  • Anzahl Betriebe
  • Anzahl Truppen
  • Geografische Ausdehnung
  • Sympathie Euch gegenüber

Neben dieser Auflistung, die Ihr immer einsehen könnt, gibt es noch eine Diplomatieansicht, in der alle Verhältnisse untereinander angezeigt werden. Bedingung ist, dass Ihr das jeweilige Imperium kennt, also schon besucht habt.

Diplomatie

Hier sind Italiener und Deutsche im Krieg!

Verhältnisse zu unbekannten Imperien werden mit einem Fragezeichen gekennzeichnet. Diese Informationen erhaltet Ihr nach erstmaliger Sichtung einer Stadt des unbekannten Imperiums.

Die Übersichten in „Diplomatie“ und „Kontrahenten“ sind sehr wichtig für Eure eigenen Ziele. Hat ein geplantes Kriegsziel z.B mehrere Militärbündnisse müsst Ihr Euch auf einen langen Feldzug gegen mehrere Imperien vorbereiten, oder nach einem „leichteren“ Ziel Ausschau halten.

 

Diplomatische Optionen

Um mit anderen Herrschern diplomatischen Kontakt aufzunehmen müsst ihr Euch mit einer Einheit (z.B. Späher) zu einer beliebigen Stadt des Herrschers begeben. Nach einem Klick auf die Stadt steht Euch das Diplomatiemenü zur Verfügung, wo Ihr Euer Anliegen einstellen könnt. Ihr habt dabei die Möglichkeit immer 2 Angebote und 2 Forderungen gleichzeitig zu stellen. Gehen wir die Auswahlmöglichkeiten einmal durch:

Angebot

Gold: Wollt Ihr Eurem Gegenüber Gold anbieten wird immer eine Summe voreingestellt, die sich nach der Größe Eures Imperiums richtet. Diese Voreinstellung ist fast immer zu wenig, versucht es mit etwas mehr. Bietet Ihr zu wenig wird die Verhandlung direkt abgebrochen, seid Ihr nah am Wunschwert bekommt Ihr Gelegenheit zum „Nachbessern“.

Ware: Ihr könnt anderen Herrschern auch Waren anbieten. Wie beim Gold wird auch hier ein Wert voreingestellt, der Eurem Imperium entspricht. Anfangs 50 Fass, später schnell mal 5.000! Beachtet, dass Ihr die Waren zum aktuellen Marktpreis kaufen müsst. Was Euch das kostet wird euch direkt angezeigt.

Stadt: Ihr habt eine Stadt, die euch strategisch nichts bringt? Bietet sie einem Kontrahenten an. Die Stadt wird dabei komplett übergeben, samt Betrieben, Bürgern und gelagerten Waren. Stationierte Truppen gehören aber nicht zum Geschäft, sie stehen weiterhin unter Eurem Kommando!

Soldaten: Wollt Ihr Truppen anbieten müsst Ihr nur zwischen dem Truppentypen auswählen und die Menge einstellen. Es können nur Truppen ausgewählt werden, die volle Mannstärkle haben!

Bündnis beibehalten: Diese Option gilt einer Drohung. Ihr bietet an, das Bündnis beizubehalten wenn die gewäjlte Forderung erfüllt wird. Lehnt Euer Gegenüber ab, wird das Bündnis gesenkt. Habt Ihr den Status „Neutral“ und das Bündis gesenkt, seid Ihr im Krieg! Diese Option sollte mit Vorsicht angewandt werden. Zur Sicherheit kann man aber auch vor der Drohung speichern!


Forderung

Bündnis: Wollt Ihr Euer Verhältnis verbessern könnt Ihr hier die nächst höhere Bündisstufe fordern. In der Reihenfolge Neutral (Im Kriegsfall), Transitabkommen, Handelsabkommen, Friedensabkommen, Militärbündnis!

Vermittlung: Wollt Ihr das Verhältnis zwischen dem Gegenüber und einem anderen Imperium verändern so könnt Ihr als Vermittler auftreten. Z.B. könnt Ihr versuchen Kriege zu schlichten, oder sie zu schüren. Ein mächtiges aber auch teures Werkzeug der Macht!

Sympathie: Bei der Sympathie erhaltet Ihr nichts, Ihr beschenkt mit dem gewählten Angebot den Verhandlungspartner. Dieser ist Euch dafür dankbar und Euer Sympathiewert steigt bei dem Herrscher. Wie hoch der Anstieg ausfällt hängt immer von der Größe Eures Imperiums und dem gewählten Angebot ab. Benötigte Waren und Gold sind z.B. beliebte Geschenke.  Nutzt diese Option für eine geplante friedliche Stadtübernahme!

Ware: Waren können nicht nur verschenkt werden, Ihr könnt sie auch einfordern. So könnt Ihr zum Beispiel Waren anbieten die dem Partner fehlen, Ihr widerum Waren fordern, die Ihr benötigt. Alles ohne Handelsabkommen!

Stadt: Städte von Kontrahenten zu fordern ist für viele das Hauptziel, vergrößert sich doch so das Imperium ganz ohne Waffengewalt. Um überhaupt eine Chance auf Zustimmung zu erhalten müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein: Zum einen müsst Ihr in der Zielstadt 95% Beliebtheit bei der Bevölkerung haben (wird durch Handel gesteigert) und zum anderen muss der Sympathiewert des Besitzers 80%  betragen. Höhere Werte erhöhen die Chancen weiter. Umganrt Euer Gegenüber mit teuren Geschenken und Ihr erhaltet die Stadt! Oder droht ihm solange, bis er aufgibt!

 

Beliebtheit und Sympathie steigern

Wie bei den Diplomatie-Optionen schon angerissen, könnt Ihr die Beliebtheit der Bevölkerung einer fremden Stadt durch Handel erhöhen. Die Sympathie von Herrschern steigert Ihr durch die Forderung „Sympathie“. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit beide Werte zu erhöhen: Ihr könnt Aufträge für fremde Herrscher/Städte erfüllen. Von Zeit zu Zeit werden diese im Diplomatiemenü der Städte angeboten. Auf der Karte wird das mit einem goldenen Stern neben dem Stadtnamen markiert. Diese Aufträge werden immer nur für kurze Zeit angeboten und sind selten, haltet also immer die Augen auf!

Aufträge

Dieser Aufftrag will gut überlegt sein!

Freie Städte beauftragen Euch häufig mit der Beschaffung von Waren, Herrscher von Imperien wollen aber auch gerne mal Eure Hilfe in einem Krieg. In diesem Fall solltet ihr aber erstmal die Diplomatisch Situation klären. Nicht dass Ihr vorschnell in einen nicht zu gewinnenden Krieg einsteigt.

An Belohnung gibt es immer Gold und Sympathie. Bei Warenlieferungen, versorgt Ihr automatisch die Bevölkerung, weshalb Ihr zusätzlich Beliebtheit bekommt.

 

Städte friedlich übernehmen

Städte müssen nicht immer erobert werden. Ihr könnt Bevölkerung und Besitzer auch „überzeugen“, dass Ihr der bessere Verwalter für die Stadt seid. Dieser weg kann sehr teuer sein, bewahrt Euch aber vor Eurem Krieg!

Die Voraussetzungen für die Stadtübernahme sind 95% Beliebtheit bei der Bevölkerung und 80% Sympathie beim Besitzer. Ersteres erhöht Ihr durch Handel mit der Stadt. Durch die stetige Versorgung mit Waren werdet Ihr beim Volk immer beliebter. Die Sympathie des Herrschers zu gewinnen bedarf etlicher Geschenke und/oder geschickter Drohungen. Natürlich helfen Aufträge auch ein gutes Stück. Bedenkt aber, dass mit der Zeit die Werte wieder fallen können.

Übernahme

Am Ziel angelangt: Die Stadt ist Euer!

Habt Ihr die Mindestwerte erreicht müsst Ihr nur noch ein großzügiges Angebot abgeben und die Stadt im Gegenzug fordern. Ist das Angebot hoch genug geht die Stadt an Euch, zusammen mit den Betrieben, der Bevölkerung und allen gelagerten Waren.

 

Militärbündnisse

Das Militärbündnis ist die höchste Bündnisstufe und verpflichtet alle Parteien zur militärischen Unterstützung. Wird einem Partner der Krieg erklärt ist man automatisch mit im Krieg. Um einen Vielfrontenkrieg zu vermeiden sollte man also vor einer Kriegserklärung die diplomatischen Beziehungen des Zielimperiums überprüfen. Vor der Kriegserklärung wird aber noch durch ein Popup darüber gewarnt.

KI-Bündnisse halten sich nach meinen bisherigen Erfahrungen immer an Ihre Abmachungen. Erklärt Ihr einem Bündnis den Krieg, habt Ihr es auch wirklich mit allen Bündnispartnern zu tun. Meist beschränkt sich die Hilfe darauf, dass Kämpfe zwischen Euch und dem Feind massiv unterstützt werden. Schlachten gegen 3 Imperien sind gewaltig und sind fordernd, aber machen auch sehr viel Spaß!

 

Ich schreibe seit 2007 Guides zu aktuellen Spielen und habe im September 2013 games-blog.de ins Leben gerufen.

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